Malerarbeiten

20.11.2018

Nachdem die Fugen in Decke und Wand verspachtelt wurden, kommt jetzt das Malervlies an die Reihe. Wir haben uns ein bisschen schwer getan mit der Entscheidung, welchen Belag wir für die Wände wollen. Eines war in jedem Fall sicher: es wird keine Raufaser. An der haben wir uns ausreichend satt gesehen.

Mir hat ein feinkörniger Rauputz ganz gut gefallen. Bei meinen Freunden in Bayern ist das der Standard und er sieht meines Erachtens gut aus. Er ist nur irgendwie kalt und wenn man mal dagegen kommt, gibt es leicht eine Macke. Auch Tapeten mit Muster wären in Frage gekommen. Ja, wer hätte das gedacht! Und es gibt tatsächlich sehr schöne Tapeten, nicht nur die von Harald Glööckler. Aber dafür hätte ich wieder die Farben genau abstimmen wollen und das ohne Möbel und Gefühl für den Raum…

Wand TapeziertLetztendlich haben wir uns dann für Malervlies entschieden. Und für weiße „Farbe“. Das kann man später immer noch überstreichen und dann die Farbe wählen, die passt.

Das Tapezieren von Malervlies ist keine so einfache Sache. Das Vlies verzeiht keinerlei Unebenheiten. Schon beim Spachteln und Schleifen muss der Maler darauf achten, dass alles superglatt ist. Bevor das Vlies angebracht wird, wird ein Tiefengrund aufgetragen, damit der Kleber nicht aufgesaugt wird. Das Vlies gibt es üblicherweise in einer Breite von einem Meter. Das passt nicht für die üblichen Schneidegeräte.

Der erste Raum, der vom Maler bearbeitet wird, ist der Technikraum. Natürlich wird hier nicht tapeziert. Nur gespachtelt und gestrichen. Da im Technikraum in Kürze richtig viel Betrieb sein wird um die ganzen Geräte anzuschließen, muss er als erstes fertig sein.

Decke TapeziertUnser Maler hat alles super gespachtelt und geschliffen. Gerade an der Decke war das sicher eine anstrengende Sache. Jetzt ist das Vlies auf der Wand und es sieht sehr schön aus. Man erkennt keinerlei Tapetenstoß, keine Unebenheiten und die Ecken und Kanten sind sehr sauber gearbeitet. Einzig im Schlafzimmer gibt es eine nicht ganz so schöne Kante – aber das wäre jetzt mäkeln auf ganz ganz hohem Niveau.

 

 

Tür TapeziertDann wird das Vlies noch gestrichen und schon wirkt unser Haus so viel heller und nahezu einzugsbereit. Das macht so viel aus. Auch hier hat der Maler sauber gearbeitet. In den Ecken gibt es allerdings nach dem Trocknen der Farbe ganz zarte Risse. Sie fallen nur auf, wenn man ganz dicht dran geht. Ob das normal ist? Ich kann es nicht beurteilen.

Unser Bauleiter von VisioPlan schaut beim Maler ganz genau hin. Es ist wohl das erste Mal, dass das Unternehmen für VisioPlan arbeitet. Dazu bringt Herr Sauer auch noch einen Kollegen mit auf die Baustelle, der die Arbeit begutachtet. Das zeigt wieder, wie wichtig die Qualität ihrer Bauprojekte für VisioPlan ist. Tolle Sache.

Kommentare

2 comments on “Malerarbeiten”
  1. marco sagt:

    Hallo, ich kenne den Begriff malervlies nur für das Zeug, was man zum Boden abdecken verwendet. Das an den Wänden heißt doch Vliestapete, oder? Liebe Grüße Marco

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    1. Hallo Marco,
      im ersten Moment hast du mich total verunsichert. Du hast Recht, wir verwenden auch Malervlies als Abdeckung für den Boden. Trotzdem haben wir unseren Wandbelag als „Malervlies“ bestellt. Und ein Blick ins Internet zeigt mir: beides heißt wohl so. Aber Vliestapete wäre wohl der bessere Begriff gewesen.
      Danke dir für den Hinweis. Liebe Grüße

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