Entscheidung Putz, Körnung, Farbe

17.10.2018

Bevor die Verputzer wieder kommen, sind noch einige Entscheidungen zu treffen. Eigentlich dachten wir ja, wir hätten bei der Bemusterung die meisten Entscheidungen getroffen. Und dem ist ja sicher auch so. Aber immer wieder gibt es Themen, über die wir noch nicht nachgedacht haben und die „plötzlich“ auftauchen und wir haben keine Ahnung. So hat es mich heute mehrfach erwischt.

Farbe AußenputzHerr Sauer, unser Bauleiter von Visioplan, fragt mich nach der Körnung und der Farbe für den Feinputz außen. Die Farbe – ein zartes Gelb – hatten wir uns schon überlegt, aber die Körnung war uns nicht in den Sinn gekommen. Er hat Muster dabei, die sehr hilfreich sind, da sie den tatsächlichen Putz in Farbe darstellen. Eigentlich hatten wir uns eine Pantonefarbe ausgesucht. Aber so ist es viel besser, denn so kann man genau sehen, wie die gewählte Farbe als Putz wirkt.

Knauf FarbcenterDazu gibt es auch einen Farbplaner von Knauf im Internet, den ich gut fand, denn ich konnte meinem Mann zeigen, was ich ausgesucht habe. Bei der Körnung war ich dann überfordert. Ich hätte schwören können, unser aktuelles Haus, an dem ich mich orientieren wollte, hätte eine gröbere Körnung. Da aber 2 mm die größte verfügbare Körnung war, hab ich das genommen. War wohl ein Glück, dass es keine größere gab, wer weiß wie unser Haus nachher ausgesehen hätte…

Haustür Höhe SockelDie Höhe des Sockels ist auch so eine Sache. Da ich so etwas wie einen Sockel bisher nie bewusst wahrgenommen hatte, war die Entscheidung über die Höhe des Sockels mit die schwierigste. Es ist wohl üblich den Sockel so zirka 30 cm über dem umgebenden Erdboden enden zu lassen. Das kam mir allerdings sehr sehr hoch vor. Unser Haus ist ja langgezogen und sehr flach. Ein so hoher Sockel lässt den Bungalow noch länger und flacher erscheinen. Daher hatte ich zunächst vor, den Sockel auf der Oberkante Fertigfußboden enden zu lassen. Dann würde er neben der Haustür etwa 15 cm herausschauen, da wir eine Stufe vom Weg an der Haustür bekommen werden. Dann aber fiel mir auf, dass wir auf der Terrasse ja ebenerdig ins Haus gehen und dann überhaupt keinen Sockel auf dieser Seite hätten. Hmm.

Am Ende haben wir ihn auf 15 cm über der Oberkante Fertigfußboden festgelegt. So haben wir wenigstens rund ums Haus eine gewisse Sockelhöhe zwischen 15 und 30 cm. Farblich wird es ein Grau. Das passt zum Dach und zur Haustür. Obwohl die Höhe unter der üblichen liegt, muss der Verputzer noch mal nacharbeiten, da er den Untergrund für den Sockel nicht hoch genutz verputzt hat.

Putz Feuchtraum anzeichnenAuch die Körnung für den Feinputz in den Feuchträumen musste entschieden werden. Herr Sauer sagte, er solle eher nicht zu klein sein, denn dann sieht man nach dem Streichen kaum mehr etwas von der Körnung. Daher liegt sie bei 1mm. An den Wänden in Bad und Gäste-WC haben wir angezeichnet, bis wohin der Putz reichen soll und ab wo dann die Wandfliesen gelegt werden. An einigen Stellen haben Herr Sauer und ich kurz diskutiert was besser wäre. Wenn zum Beispiel hinter der Tür noch ein paar Zentimeter Wand zu sehen sind haben wir diese zum Verputzen markiert, da es keinen Sinn macht, dort so wenige Zentimeter große Fliesenstück an die Wand zu kleben.

Übergang FußbodenbelagEine weitere Sache mit der ich nicht gerechnet hatte, kam dann noch dazu. Und damit haben wir uns wirklich schwer getan. Wir bekommen zwei Schiebetüren. Eine zwischen Diele und Wohnzimmer und eine zwischen Küche und Wohnzimmer. Im Wohnzimmer ist Parkett geplant, in den anderen beiden Räumen Fliesen. Die Frage war nun, wo das Parkett enden soll. Bei normalen Türen liegt der Belagwechsel unter dem Türblatt. Aber die Schiebetüren bei uns schieben innen an der Wohnzimmerwand vorbei. Um den Wechsel zwischen Parkett und Fliesen nach den üblichen Regeln zu gestalten, läge er unter der Schiebetür und damit im Wohnzimmer. Das finden wir sieht komisch aus. Vor allem weil das Wohnzimmer der wichtigste Raum ist. In unserer Diskussion haben wir dann festgestellt, dass wir die Schiebetüren meistens offen stehen lassen werden. Daher legen wir fest, dass der Belag parallel zum Türsturz wechseln soll und nicht ins Wohnzimmer hineinragt. Sollte die Schiebetür dann mal geschlossen sein, so wird man von Küche oder Diele aus noch ein Stückchen Parkett sehen können. Aber das ist OK.

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